Genuss hat nichts mit Multitasking zu tun! Im Gegenteil, es geht darum, die Wahrnehmung zu fokussieren und sich auf bestimmte Elemente oder Eigenschaften zu konzentrieren. Die Person entscheidet sich bewusst dafür, einen Aspekt hervorzuheben. Beispielsweise könnte jemand sich voll auf das Frühstück konzentrieren, dieses beenden, und danach das Kreuzworträtsel lösen oder die Zeitung lesen. Wir können nur in beschränktem Umfang Informationen bewusst und intensiv verarbeiten. In diesem Sinne ist Multitasking nicht zeitökonomisch sondern hinderlich – was Genussfähigkeit und Freude betrifft.

Nimm dir etwas Zeit, über die folgende Frage nachzudenken: Woran erkenne ich Belastungen und Stress und wie gehe ich damit um?